alexandra regan toland

research narratives in artistic ecology

Wriezener Freiraum Labor – Freifunkhain

The design for a public WiFi sculpture in a community park in Friedrichshain was planned by myself, Ulf Kypke, Hardy Buhl with help from Susanne Mühlbauer and partially financed by the ExWoSt program of the Federal Ministry of Transportation. The full project description is only available in German at the moment.

Project Site and Duration:

Area of the old Wriezener Bahnhof in Berlin-Friedrichshain, 2006 – 2009.

Konzept:

Im Jahr 2006 hat das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS), vertreten durch das Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), einen Projektaufruf im Rahmen des Experimentellen Wohn- und Städtebaus zu „Innovationen für familien- und altengerechte Stadtquartiere” gestartet.

Das Wriezener Freiraum Labor ist in der Kategorie „Gestaltung urbaner Freiräume – Öffentlicher Raum für alle Generationen” von 100 Bewerbungen als eines von 7 Modellvorhaben ausgewählt worden und wurde in seinem Vorhaben ein öffentlicher Park entlang der Helsingforser Strasse drei Jahre lang finanziell gefördert und durch wissenschaftliche Begleitung unterstützt. Projektträger des Modellvorhabens ist das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg. In Fortführung einer Bürgerbeteiligung aus dem Jahr 2005 und der dabei entwickelten Ideen, sollte der Park gemeinsam mit Anwohnern, Schülern, Initiativen und lokalen  Unternehmen realisiert werden.

Das Modul „FreifunkHain“ sollte den Prozess der Parkgestaltung begleiten und eine öffentliche Plattform für die kommunikative und soziale Vernetzung der Parkprojekte untereinander und mit der lokalen Bevölkerung schaffen. „FreifunkHain“ bezieht sich auf das 2003 in Berlin gegründete, open-source basierte drahtlose WLAN Funknetz freifunk.net. Gleichzeitig vergegenwärtigt „Hain“ ein Bild einer Baumgruppe in einem Park. Diese zwei Elemente bilden die Begriffsgrundlage für „FreifunkHain“ und integrieren neue Technologien mit Freiraum, Kommunikation mit Kunst im öffentlichen Raum, erneuerbare Energie mit nachhaltiger Kommunikation und lokale Gemeinschaften mit umgebener städtischer Natur.

Das Modulvorhaben hatte vier Zielsetzungen

1. Weiterausbau einer existierenden Kommunikationsstruktur (WLAN- Erschließung des Parks) und Vernetzung der parkbezogenen Projekte, lokaler Initiativen, Parknutzern und der Öffentlichkeit durch aktuelle Kommunikationstechniken, die auf der IEEE802.11 Wireless Lan Technik basieren – die technische Grundlage des in Friedrichshain bereits weit verbreiteten wireless community network.

2. Dokumentation der gesamten Gestaltungsprozesse und Parkentwicklung (Zeitraffer Film von zwei Sichtachsen, vor Ort, Projektbezogenen Zeitraffer Filme, on-line Galerien).

3. symbolische Objektplanung mit nachhaltigen Energie im öffentlichen Freiraum um die verwendete Wireless Lan Vernetzung zugänglich zu machen, als auch gleichzeitig Akzeptanz für neue Technologien und nachhaltige Energien zu schaffen. Auf ästhetische Art und Weise soll der FreifunkHain die Öffentlichkeit einladen, Technologien regenerativer Energieformen, sowie Funktionen und Möglichkeiten eines offenen WLAN Netzes, in einer Stadt- und Parklandschaft zu erleben.

Nach 3 Jahre prozessbegleitende planung ist das Modul “Freifunkhain” aus mehrere Gründ gescheitert. Das Projektträger des Modellvorhabens, das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg haben sich gegen eine “Technikpark” geäussert und hatte nachvollziehbaren Befürchtungen in Anbetracht Vandalismus, Verkehrssicherheit und Haftpflicht.

Die Parkbebauung wurde in 2011 von der Landscahftsarchitektin Ariane Rönz durchgeführt.

Information

This entry was posted on May 12, 2007 by .
%d bloggers like this: